StandortvernetzungZentrale, Filialen und Rechenzentren verbinden

Standortvernetzung für Unternehmen

Standorte sicher und effizient verbinden – mit Lösungen von GFU

In modernen IT-Umgebungen ist das WAN die Lebensader Ihres Unternehmens. Ein stabiler und sicherer Datentransfer zwischen Zentrale, Filialen, Rechenzentren und internationalen Niederlassungen ist entscheidend für Produktivität, Ausfallsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Wir entwickeln für Sie die optimale Standortvernetzung – individuell, unabhängig und zukunftssicher.

Ethernet, VPLS und MPLS-IP-VPN
Layer 2 & 3
alle Zugänge zentral steuern
SD-WAN
Erfahrung mit VPN, MPLS und Enterprise-Netzen
Langjährig
für alle Netze, unabhängig vom Provider
Ein Kontakt

Kurz erklärt

Was ist Standortvernetzung?

Standortvernetzung verbindet Zentrale, Filialen, Rechenzentren und Niederlassungen zu einem gemeinsamen Unternehmensnetz (WAN). Das geht als direkte Punkt-zu-Punkt-Verbindung (Ethernet Line, Dark Fiber, WDM), als privates Anbieternetz (MPLS-IP-VPN, VPLS), als verschlüsseltes VPN über das Internet (IPSec) oder zentral gesteuert per SD-WAN.

Warum mit GFU

  • Zentrale Prüfung aller Standorte – volle Transparenz über Bandbreiten, Kosten und Verträge
  • Sichere und echtzeitfähige Übertragung – Sprach-, Daten- und Videokommunikation ohne Verzögerungen
  • Kompetenz in komplexen Lösungen – langjährige Erfahrung in VPN-, MPLS- und Enterprise-Netzwerken
  • Ein Ansprechpartner für alle Netze – unabhängig von Providern und Technologien

Standleitung und Standortnetze

Sieben Wege, Ihre Standorte zu verbinden

Standleitungen verbinden zwei Punkte exklusiv. Standortnetze binden viele Standorte in ein gemeinsames Netz ein – über Anbieternetze, das Internet oder Funk.

Standleitung

Zwei Punkte exklusiv verbinden – mit garantierter Bandbreite oder eigener Technik.

Standortnetze

Viele Standorte in einem gemeinsamen Netz – über Anbieternetz, Internet oder Funk.

Technische Varianten im Überblick

IPSec-VPN, MPLS-VPN oder Ethernet-VPN?

Drei Grundformen der Vernetzung – mit ihren Stärken auf einen Blick.

über das Internet

IPSec-VPN

  • Flexibel und kostengünstig
  • Überall verfügbar
  • Große Auswahl an Anbindungsvarianten

Typisch für: Unternehmen mit international verteilten Standorten

privates Anbieternetz

MPLS-VPN

  • Private Netzplattform – keine Abhängigkeit vom öffentlichen Internet
  • Vollständig gemanagter Betrieb durch den Provider
  • Quality of Service (QoS / CoS): Priorisierung kritischer Anwendungen
  • Hohe Verfügbarkeit durch garantierte SLAs

Typisch für: viele Standorte mit kritischen Anwendungen

Layer 2

Ethernet-VPN / VPLS

  • LAN = WAN: Standorte wirken wie ein lokales Netzwerk
  • Optimal für sehr große Bandbreiten und geringe Latenzzeiten
  • Volle Kontrolle über Routing und Sicherheit

Typisch für: RZ-Anbindungen oder Hauptstandorte

Entscheidungshilfe

Welche Vernetzung für welchen Bedarf?

Die häufigsten Ausgangslagen – und welche Lösung dafür gebaut ist.

Welche Vernetzung für welchen Bedarf?
Ihr BedarfPassende LösungWorauf es ankommt
Zwei Standorte direkt und exklusiv verbindenEthernet Linezugesicherte Rate (CIR), Übergabeschnittstelle
Eigene aktive Technik, maximale KontrolleDark Fiberverfügbare Strecke, Dämpfung, eigene Technik
Viele Dienste über eine Faser, RZ-KopplungWDMCWDM oder DWDM, Kanalzahl
Viele Standorte, privates Netz mit PriorisierungMPLS-IP-VPNVerkehrsklassen (QoS), SLAs, Reichweite
Standorte sollen wie ein gemeinsames LAN wirkenVPLSLayer-2-Design, Bandbreite je Standort
Mehrere Zugänge, Cloud, zentrale RichtlinienSD-WANUnderlay, Betriebsmodell, Sicherheitsfunktionen
Kein Tiefbau möglich oder gewünschtRichtfunkSichtverbindung, Genehmigungen
Eigenes Mobilfunknetz auf dem FirmengeländeCampusnetzFrequenzzuteilung bei der BNetzA

Die Tabelle ist eine erste Orientierung. Welche Lösung an Ihrem Standort verfügbar ist und was sie kostet, prüfen wir anhand konkreter Angebote.

Eigene Server und Standortanbindung gemeinsam planen

Wenn Ihre Server in einem Rechenzentrum untergebracht werden sollen, vergleichen Sie Colocation und Housing mit den benötigten Verbindungen zu Ihren Standorten. Rack, Strom, Internet- beziehungsweise VPN-Zugang und Vor-Ort-Unterstützung sind getrennte Leistungsbausteine.

Housing und Standortanbindung besprechen

FAQ

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten in Kürze. Ausführliche Erklärungen finden Sie in unseren Ratgebern.

MPLS oder SD-WAN – was ist besser?

Das hängt vom Bedarf ab. MPLS-IP-VPN ist ein privates Anbieternetz mit Priorisierung (QoS) und vertraglich zugesicherten Leistungen. SD-WAN steuert mehrere Zugänge – Glasfaser, Internet, LTE/5G oder auch MPLS – zentral über verschlüsselte Tunnel. Beides lässt sich kombinieren. Zur Entscheidungshilfe

Was ist der Unterschied zwischen Layer 2 und Layer 3?

Bei Layer 2 (Ethernet Line, VPLS) wirken die Standorte wie ein gemeinsames lokales Netz; das Routing bleibt bei Ihnen. Bei Layer 3 (MPLS-IP-VPN) übernimmt das Anbieternetz das Routing zwischen den Standorten.

Ist eine Ethernet Line auch ein Internetzugang?

Nein. Eine Ethernet Line verbindet zwei Standorte direkt. Der Internetzugang ist ein eigener Dienst und wird getrennt geplant.

Wann lohnt sich Dark Fiber?

Wenn Sie eigene aktive Technik betreiben und volle Kontrolle über Kapazität und Sicherheit wollen. Mehr Kapazität gewinnen Sie später durch neue Technik statt durch einen neuen Vertrag. Die mögliche Reichweite hängt von der Dämpfung der Strecke ab.

Zuerst die Verkehrsbeziehungen Ihrer Standorte klären

Welche Standorte greifen auf gemeinsame Systeme zu und wo laufen diese: in der Zentrale, in einer Cloud oder im Rechenzentrum? Erfassen Sie neben den Adressen auch gleichzeitige Nutzer, Übertragungsmengen und zeitkritische Anwendungen. Eine Verbindung zwischen zwei Gebäuden stellt andere Anforderungen als ein Netz mit vielen Niederlassungen.

Für die Auswahl ist wichtig, ob Sie transparente Ethernet-Verbindungen, ein geroutetes Netz oder eine zentrale Steuerung unterschiedlicher Zugänge benötigen. Die Gegenüberstellung Ethernet, Standleitung oder Internet-VPN für zwei Standorte hilft, diese Fragen von einzelnen Produktnamen zu trennen.

Unterschiede nicht nur an der Bandbreite festmachen

Eine Ethernet Line kann Standorte auf Ethernet-Ebene verbinden. MPLS und VPLS sowie SD-WAN verfolgen unterschiedliche Netz- und Betriebsmodelle. SD-WAN ersetzt weder den physischen Anschluss noch garantiert es die Leistung der darunterliegenden Zugänge. Eine private Netzplattform ist nicht automatisch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Prüfen Sie Routingverantwortung, Verschlüsselung, Priorisierung, Übergabepunkte und die vereinbarten Servicezeiten. Bei Redundanz zählt auch die Unabhängigkeit der Wege, Standorte und Stromversorgung. Der SLA-Verfügbarkeitsrechner übersetzt Prozentangaben rechnerisch, bewertet aber weder Vertragsausnahmen noch die tatsächliche Ausfallsicherheit.

Migration und Rechenzentrum mitplanen

Soll Hardware in ein Rechenzentrum umziehen, müssen Zugänge, Wartungsfenster und ein Rückfallplan zusammenpassen. Der Ratgeber Server ins Rechenzentrum verlagern ordnet die organisatorische und technische Vorbereitung ein. Vorhandene VPNs, Adressbereiche und Sicherheitsregeln sollten vor einer Umstellung dokumentiert werden.

Was GFU für einen belastbaren Vergleich benötigt

Hilfreich sind Standortliste, Verbindungen zwischen den Standorten, vorhandene Verträge und Laufzeiten, gewünschte Übergabe sowie Anforderungen an Betriebszeiten und Ausfallschutz. Nennen Sie auch den geplanten Umstellungstermin und interne Verantwortlichkeiten. GFU berät zum Konzept und vergleicht passende Anbieterangebote. Verfügbarkeit, Liefertermine und Servicezusagen sind je Standort und Vertrag zu prüfen.

Jetzt Standortvernetzung prüfen lassen

Wir entwickeln eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre Standorte – unabhängig von Anbietern, stabil im Betrieb und zukunftssicher für Ihr Business.

Copyright © GFU Distribution

GFU – Glasfaser für Unternehmen