Warum kostet Business-Internet unterschiedlich viel?
Bandbreite ist nur ein Preisfaktor – Anschluss, Service, Absicherung und Ausbau entscheiden mit
Zwei Internetangebote können auf den ersten Blick dieselbe Downloadgeschwindigkeit nennen und dennoch deutlich unterschiedlich kalkuliert sein. Der Grund: Ein Business-Anschluss besteht nicht nur aus Bandbreite. Anschlussart, Upload, vertragliche Leistungswerte, Servicezeiten, feste IP-Adressen, Hardware, Redundanz und der Aufwand am Standort können den Leistungsumfang wesentlich verändern.
Ein höherer Preis bedeutet dabei nicht automatisch, dass ein Angebot für jedes Unternehmen besser ist. Entscheidend ist, ob die enthaltenen Leistungen zu den Anwendungen, Ausfallrisiken und betrieblichen Anforderungen passen. Für einen fairen Vergleich müssen Unternehmen deshalb den gesamten Leistungsumfang betrachten – nicht nur eine prominent beworbene Zahl.
Das Wichtigste in Kürze:
- Gleiche Maximalbandbreiten können mit unterschiedlichen vertraglichen und technischen Leistungen verbunden sein.
- Symmetrischer Upload, definierte Servicezeiten oder feste IP-Adressen können den Leistungsumfang verändern.
- „Bis zu“ ist nicht dasselbe wie eine verbindlich zugesagte oder normalerweise verfügbare Datenrate.
- Einmalige Bau- und Erschließungskosten müssen von laufenden Entgelten getrennt werden.
- Redundanz, gemanagte Technik und kurze Reaktionswege verursachen zusätzlichen Planungs- und Betriebsaufwand.
- Maßgeblich sind immer Angebot, Leistungsbeschreibung und Vertrag.